Glossar · Zuletzt aktualisiert: 3. Mai 2026

Katalogfoto (Schmuck)

Ein Katalogfoto ist eine für E-Commerce-Angebote standardisierte einzelne Schmuckaufnahme: reinweißer oder neutraler Hintergrund, frontaler oder Dreiviertelwinkel, gleichmäßiges Licht und keine Schatten, die mit dem Stück konkurrieren. Dieses Format erwarten Etsy, Amazon und Shopify standardmäßig.

Was macht ein Foto zum Katalogfoto?

Ein Katalogfoto ist gezielt für Produktangebote angelegt: reinweißer Hintergrund oder in manchen Lifestyle-Katalogen neutrales Grau beziehungsweise Beige, mittig und gerade im Rahmen ausgerichteter Schmuck, eine so gleichmäßige Beleuchtung, dass kein harter Schatten das Stück überlagert, sowie Metall- und Steinoberflächen ohne Fingerabdrücke oder Staub. Das Seitenverhältnis ist meist 1:1 für Marktplatz-Vorschaubilder oder 4:5 im Hochformat für Pinterest-artige Feeds. Entscheidend ist Konsistenz: Jedes Produkt im Katalog soll wirken, als sei es in derselben Sitzung, auf derselben Fläche und mit derselben Kamera fotografiert worden.

Was Marktplätze tatsächlich verlangen

Das Amazon-Hauptbild muss einen reinweißen Hintergrund (#FFFFFF) besitzen, das Produkt muss mindestens 85 Prozent des Bildes füllen und Text, Logos oder Dekoration sind nicht erlaubt. Etsy und Shopify sind weniger streng, belohnen Konsistenz aber deutlich. Auch eBay-Produktbilder funktionieren besser, wenn sie dem Amazon-Standard entsprechen. Werden die Vorgaben verfehlt, sinkt die Sichtbarkeit: Amazon stuft Angebote mit nicht reinweißem Hauptbild ab, und Shopify-Kollektionsseiten wirken unprofessionell, wenn die Produkthintergründe wechseln.

KI oder Studio für die Katalogproduktion

50 bis 200 Katalogfotos für einen kleinen Schmuckbestand bedeuteten früher einen Studiotag für 500 bis 2.000 US-Dollar mit Fotografie, Licht und Retusche oder den Versand der Stücke für ein bis zwei Wochen. KI-Katalogerstellung erledigt denselben Auftrag mit einmalig gekauften Credit-Paketen und enthaltenen ersten Vorschauen in etwa 30 Sekunden pro Stück, aus Handyfotos auf jeder verfügbaren Unterlage. Mit referenzbasierter KI können Verkäufer außerdem den Look eines Wettbewerberkatalogs treffen, ohne dessen Lichtaufbau nachkonstruieren zu müssen.

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