Glossar · Zuletzt aktualisiert: 3. Mai 2026

Zargenfassung

Eine Zargenfassung hält einen Edelstein mit einem durchgehenden Metallrand, der seinen Rundisten vollständig oder teilweise umschließt. Sie gehört zu den sichersten Fassungen, wirkt weicher und moderner als Krappen und erfordert eine KI-Retusche, die Dicke und Form des Metallrands exakt bewahrt.

Vollzarge oder Halbzarge

Eine Vollzarge umschließt den gesamten Stein mit einem durchgehenden Metallband. Eine Halb- oder Teilzarge bedeckt zwei gegenüberliegende Seiten, bei einem runden Stein meist die Nord- und Südseite, und lässt die Ost- und Westkante frei. Vollzargen sind am sichersten und wirken am modernsten. Halbzargen zeigen mehr vom Profil des Steins und bilden einen Mittelweg zwischen Zargen- und Krappenfassung.

Warum Zargen bei Alltagsschmuck beliebt sind

Weil das Metall bündig um den Stein liegt, bleibt eine Zarge kaum hängen. Es gibt keine hervorstehenden Krappen, die sich in Stoff oder Haar verfangen. Deshalb eignet sie sich besonders für Verlobungsringe, die beim Sport, Kochen, im Alltag mit Kindern oder unter anderer starker Beanspruchung getragen werden. Dafür ist weniger Stein sichtbar und etwas weniger Licht tritt ein. Ein gut geschliffener Stein funkelt in der Zarge weiterhin, nur etwas gebündelter als derselbe Stein in einer Vierkrappenfassung.

Was KI-Fotografie bewahren muss

Das Erkennungsmerkmal der Zarge ist der Metallrand selbst: seine Dicke, von massiv und modern bis fein und haloartig, seine Oberfläche, hochglänzend, satiniert oder gehämmert, und jede Verzierung am Rand wie Milgrain, Gravur oder Farbkontrast. Eine schmuckbewusste KI-Retusche erhält diese Merkmale pixelgenau. Allgemeine Foto-KI glättet dagegen häufig die Textur und rundet die Kanten, sodass eine gehämmerte Zarge wie eine polierte erscheint.

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